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"Grenzüberschreitender Schutz der Großtrappe in Mitteleuropa"Logo Natura 2000

Die Großtrappe (Otis tarda) zählt zu den schwersten flugfähigen Vogelarten der Welt. Sie ist eine in Österreich und Ungarn vorkommende, weltweit gefährdete Vogelart. Das Technische Büro für Biologie Mag. Dr. Rainer Raab betreut das Artenschutzprojekt Großtrappe seit mehr als 10 Jahren. Auf dieser Webseite finden Sie allgemeine Informationen zur Großtrappe, Projekte zum Schutz der Großtrappe sowie aktuelle Informationen zum LIFE Projekt Großtrappe.

Neuigkeiten

Die ersten Trappenküken dieses Jahres sind kürzlich in der Großtrappenaufzuchtsstation der Direktion Körös-Maros National Park geschlüpft. Die Pflegekräfte füttern und gehen jeden Tag mit den fünf kleinen Küken spazieren.
Mitte April kamen große Trappeneier an, die aus den ersten gefährdeten Nestern gerettet wurden. Bisher haben Experten zehn gefährdete Eier aus dem KMNP und zwei aus entlegeneren Gebieten geliefert.
Im Rahmen des LIFE-Projekts „Grenzüberschreitender Schutz der Großtrappe in Mitteleuropa“ könnte die Nationalparkdirektion neue, moderne Brutkästen beschaffen. In diesen Einrichtungen wurden bereits die diesjährigen Küken aufgezüchtet. Die anderen Trappeneier werden ebenfalls ständig in der Zuchtstation überwacht und wir sind zuversichtlich, dass die Anzahl der erfolgreich schlüpfenden Küken bald weiter zunehmen wird.
Die Jungvögel werden dann auf dem 400 Hektar großen Schutzflächen für die Großtrappe der Direktion aufgezogen und nach den Gepflogenheiten der vergangenen Jahrzehnte schrittweise freigelassen.

Link zum Originalartikel mit Fotos

Am 18.07.2019 erscheint ein kurzer Artikel über den Besuch des Trappen Aussichtspunkt bei der Wartberger Kirche durch Landesrat Schleritzko.

NÖN - Artikel (jpeg, 221 KB)

 

Präsentation im Rahmen der #EUGREENWEEK über die Erfolge unserer drei LIFE Projekte für die Großtrappe.

Die gesamten Vorträge können hier live mitverfolgt werden: https://www.eugreenweek.eu/en/brussels-conference
Eine Übersicht der Vortragenden: https://www.eugreenweek.eu/en/listing-speakers
Und die Registrierungsseite: https://registration.eugreenweek.eu/en/registration

Im Rahmen eines großen Presse-Events mit dem ungarischen Vize-Ministerpräsident Zolt Semjén wurde der erste Abschnitt einer Mittelspannungsleitung von NKM im Nationalpark Kiskunság erdverkabelt und der letzte Mast abgebaut.

Am 20.03.2019 erscheint ein interessanter Artikel zum Goldschakal und den Einfluss auf die Großtrappe im Kurier.

Kurier Artikel (pdf, 147 KB)

 

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Zielsetzung


Die vier österreichischen und fünf ungarischen Projektteilgebiete.

Um an den großen Erfolg der beiden vorangegangenen österreichischen LIFE bzw. LIFE+ Projekte zum Schutz der Großtrappe anzuknüpfen, wurde nun ein weiteres vielversprechendes Großtrappen-Schutzprojekt ins Leben gerufen. Im Juli 2016 startete das bisher größte LIFE Projekt zum Schutz der Großtrappe in Mitteleuropa. Erstmalig setzen Österreich (AT) und Ungarn (HU) in grenzüberschreitender Zusammenarbeit Maßnahmen, um die Erhaltung dieser außergewöhnlichen Vögel sicherzustellen. Dafür werden im Besonderen Maßnahmen gesetzt, die den Lebensraum verbessern und die Gefahr einer Leitungskollision – die bislang häufigste unnatürliche Todesursache - durch das Erdverkabeln von bestehenden Stromleitungen reduzieren. Damit ein Aussterben von lokalen Populationsteilen verhindert wird und die Maßnahmen möglichst Effizient zum Einsatz kommen, ist ein verbesserter Informationsaustausch mit den benachbarten Ländern (Deutschland, Serbien, Slowakei, Tschechische Republik, …) in dem Projekt vorgesehen.